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Machen Drogen wirklich süchtig?

drogensuechtigerSucht ist im Grunde doch ein Verhaltensproblem. Ist es wirklich die Substanz, an der Süchtige scheitern oder vielmehr falsche Prägungen aus der Vergangenheit? Es ist natürlich einfacher, die Schuld auf die Drogen zu verlegen. Dann braucht sich ja auch keiner mehr zu fragen, „was hab ich falsch gemacht?“.

Der Volksmund meint, Drogen machen süchtig und unsere Drogenexperten, die niemals selber welche genommen haben, versichern uns, dass es so ist und nicht anders. Immer wieder reden gebildete Politiker und selbsternannte Experten davon, wie schlimm die bösen Drogen sind und dass die Menschen, die sie nehmen so verwahrlosen.

Wie wir aber alle schon wissen, stürzt nicht jeder gleich in sein Unglück und fristet sein weiteres Dasein als hirnloser Taugenichts. - Nein -  Es gibt sogar tatsächlich viele die sich während ihrer Ausbildung oder ihres Studiums von einer Party zur nächsten chillen und trotzdem ihr Ding erfolgreich durchziehen.

Aber wieso werden die einen süchtig und die anderen nicht?
Da heißt es doch immer wieder, dass der Eine eine labilere und der Andere eine stabilere Persönlichkeit hat.

Wenn es aber an der Persönlichkeit liegt, was ich im übrigen auch glaube, dann sollte auch diese behandelt werden, wenn irgendwas geändert, geheilt oder verbessert werden sollte.
Aber vielleicht soll das ja gar nicht, vielleicht würden die Experten sich ja dann eingestehen müssen, dass die Persönlichkeit durch zu viel Fernsehen und Werbung negativ beeinflusst wird.

Um aber keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich will hier Drogen nicht bagatellisieren, es geht mir nur um die Frage, ob es die Drogen, also Substanzen sind, die einen ins Elend treiben, oder ob Defizite bei der Entwicklung der Persönlichkeit einen so scheitern lassen.

Dieser Blog kann frei kommentiert werden und ich bin wirklich schon sehr gespannt wie ihr das seht. In der Kommentarfunktion ist es möglich, jeden zu zitieren, so dass einer regen Diskussion nichts im Wege steht.

euer hubey


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Kommentare  

 
#7 headacke 2012-01-17 16:58
also ich finde es kommt drauf an wie in dem beitrag schon gesagt: ist die Psyche labil oder stabil?!
experten meinen sie haben ja die große ahnung genauso wie ärzte, bei heroin und bei anderen drogen die ein körperlich sowie psychisch kaputt machen stimm ich denen zu,aber bei gras einer natürlichen pflanze kann ich leider nicht zu stimmen.. es gibt soooooo viele leute die auf ihr leben klar kommen obwohl sie ihr leben chillen das größte und beste Beispiel: Ziggi Jackson! ... ich find sowieso leute die kiffen sind die sympathischsten leute der weld! ich sag nur von mir meine Tochter wird später Mary Joana heißen!
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#6 Nettbaum 2012-01-17 13:25
zitiere hubey:
es geht hier ja auch nur um die frage, ob es sich die gesellschaft nicht viel zu einfach macht, in dem sie den schwarzen peter einfach nur auf die substanzen schiebt


Ja, das stimmt natürlich, das tut sie. Alleine schon, indem sie die eine Droge unbesehen billigt (Alkohol) und die andere unbesehen verbietet (Marihuana).
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#5 hubey 2012-01-17 11:34
zitiere Nettbaum:
Ich finde diese Diskussion hier zu oberflächlich und pauschal. Man kann das nicht so verallgemeinern. Die Grenze zwischen Drogen, um Problemen zu entfliehen und Drogen, um zu entspannen, ist doch fließend. Auch muss man ja nicht zwangsläufig in der Gosse liegen, wenn man drogensüchtig ist. Manche können ihre Ziele ja sogar nur MIT Drogen verfolgen (Kokain z.B. um vermeintlich leistungsfähiger zu sein). Und das mit dem sozialen Umfeld ist auch so eine Sache ... meist sucht man sich ja ein soziales Umfeld, das die gleichen "Interessen" verfolgt, also in dem Fall dann den Drogenkonsum noch fördert. Um zu sehen, OB und wenn ja, wie sehr man abhängig von seiner Droge ist, kann man vielleicht einfach mal ein Vierteljahr drauf verzichten und schauen, wie es einem dabei geht.
:-) ... muss man aber nicht.

na ja, die zeitungberichte und fernsehsendungen sind halt auch oberflächlich und pauschal. man kann bestimmt ganze bücher zu diesem thema schreiben, aber wer liest das noch.
es geht hier ja auch nur um die frage, ob es sich die gesellschaft nicht viel zu einfach macht, in dem sie den schwarzen peter einfach nur auf die substanzen schiebt
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#4 Nettbaum 2012-01-17 08:50
Ich finde diese Diskussion hier zu oberflächlich und pauschal. Man kann das nicht so verallgemeinern. Die Grenze zwischen Drogen, um Problemen zu entfliehen und Drogen, um zu entspannen, ist doch fließend. Auch muss man ja nicht zwangsläufig in der Gosse liegen, wenn man drogensüchtig ist. Manche können ihre Ziele ja sogar nur MIT Drogen verfolgen (Kokain z.B. um vermeintlich leistungsfähiger zu sein). Und das mit dem sozialen Umfeld ist auch so eine Sache ... meist sucht man sich ja ein soziales Umfeld, das die gleichen "Interessen" verfolgt, also in dem Fall dann den Drogenkonsum noch fördert. Um zu sehen, OB und wenn ja, wie sehr man abhängig von seiner Droge ist, kann man vielleicht einfach mal ein Vierteljahr drauf verzichten und schauen, wie es einem dabei geht.
:-) ... muss man aber nicht.
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#3 hubey 2012-01-16 17:10
zitiere Dorian:
Ich denke, es liegt an der Persönlichkeit an dem Umfeld, an der Vergangenheit usw. Es gibt denke ich ziemlich viele Faktoren die bei einer Sucht eine Rolle spielen. Wenn man eine Droge nimmt um damit der Realität zu entkommen oder seinen Problemen aus dem Weg zu gehen, der hat warscheinlich ein höheres Potenzial süchtig zu werden, da der- oder diejenige die Welt mit Drogen schöner findet. Wenn der- oder diejenige die Droge aber nimmt um zu entspannen und nicht irgendwelchen Problemen aus dem Weg zu gehen, denke ich das das Suchtpotenzial wesentlich geringer ist. Ich kenne Leute die z.B. mit Cannabiskonsum ziemlich gut klar kommen, einer geregelten Arbeit nachgehen und alles auf die Reihe bekommen, ich kenne aber auch Leute die sich total gehen lassen durch den Konsum. Es hat auch was mit dem Willen zu tun, wenn jemand sowieso nicht gerne zur Schule geht, dann geht er erst recht nicht zur Schule wenn er Drogen konsumiert hat. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt! :)

bei der Nutzung als Genussmittel seh ich auch keine sucht darin auch wenn es regelmäßig genossen wird, so lange man seine ziele weiter verfolgt, sich körperlich nicht ruiniert und sein soziales umfeld weiter pflegt.
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#2 Dorian 2012-01-16 17:06
Ich denke, es liegt an der Persönlichkeit an dem Umfeld, an der Vergangenheit usw. Es gibt denke ich ziemlich viele Faktoren die bei einer Sucht eine Rolle spielen. Wenn man eine Droge nimmt um damit der Realität zu entkommen oder seinen Problemen aus dem Weg zu gehen, der hat warscheinlich ein höheres Potenzial süchtig zu werden, da der- oder diejenige die Welt mit Drogen schöner findet. Wenn der- oder diejenige die Droge aber nimmt um zu entspannen und nicht irgendwelchen Problemen aus dem Weg zu gehen, denke ich das das Suchtpotenzial wesentlich geringer ist. Ich kenne Leute die z.B. mit Cannabiskonsum ziemlich gut klar kommen, einer geregelten Arbeit nachgehen und alles auf die Reihe bekommen, ich kenne aber auch Leute die sich total gehen lassen durch den Konsum. Es hat auch was mit dem Willen zu tun, wenn jemand sowieso nicht gerne zur Schule geht, dann geht er erst recht nicht zur Schule wenn er Drogen konsumiert hat. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt! :)
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#1 Felix S. 2012-01-16 16:46
jaa seh genauso das die politiker und experten keine ahnung haben und es mit der persönlichkeit zusammen hängt ! :)
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